Mit Schließanlagen kann geregelt werden, welche Personen zu welchen Bereichen eines Hauses Zutritt haben. Dies erhöht in Häusern mit Miet- oder Eigentumswohnungen den Komfort und auch die Sicherheit. Der Vorteil: Für den Zutritt zur eigenen Wohnung als auch zu gemeinsam genutzten Türen wie Haustür, Kelleraußentür, Gemeinschaftsgaragen oder Waschküche ist nur ein Schlüssel nötig.

Dabei werden verschiedene Arten von Schließanlagen unterschieden:

  • Z-Anlagen sind geeignet für Mietwohnungen, Eigentumswohnung oder Wohnheime. Bei einer Z-Anlage schließen die Schlüssel der Wohnungen auch die gemeinsam genutzten Türen wie Haustür, Kelleraußentür etc.
  • ZHS-Anlagen werden in Wohnsiedlungen eingesetzt. Jeder Mieter kann die für ihn bestimmten Mieträume und Zentraltüren schließen, zusätzlich gibt es zum Beispiel einen Hauptschlüssel für alle Türen außer den Mietbereichen.
  • HS-Anlagen sind passend für Einfamilienhäuser, Schulen und Gaststätten. Ein übergeordneter Schlüssel (Hauptschlüssel) schließt alle Zylinder, die Einzelschlüssel schließen nur einen bestimmten Zylinder oder bestimmte gleichschließende Zylinder.
  • GHS-Anlagen sind die geeignete Lösung für Großobjekte wie Flughäfen, Schulen, Fabriken, Wirtschaftsbetriebe oder andere Objekte mit umfangreicher Organisation. Der Generalhauptschlüssel schließt alle Zylinder, außerdem gibt es verschiedene untergeordnete Schlüssel, die bestimmte Gruppen von Zylindern schließen. Somit können unterschiedliche Hierarchieebenen und Zutrittsberechtigungen für verschiedene Nutzergruppen organisiert werden.